Homepage-Baukasten Vergleich 2026: 8 Website-Baukästen im Test
Kleines Budget oder erst einmal selbst starten? Ein Homepage-Baukasten bringt dich in wenigen Stunden online - ohne
Programmierkenntnisse, ohne Hosting-Vertrag, ohne Update-Pflege. Wir haben die acht Baukästen verglichen, die für den
deutschen Markt tatsächlich in Frage kommen: mit regulären Preisen statt Lockangeboten, mit Serverstandort und
Umzugs-Realität - und mit einer ehrlichen Einordnung, ab wann sich ein Webdesigner mehr lohnt.
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Das Wichtigste in Kürze
Unser Testsieger 2026 ist Onepage - wenn dein Ziel Anfragen und Verkäufe sind. Für eine klassische Mehrseiten-Website mit Leistungen, Team und Kontakt ist IONOS MyWebsite die pragmatischere Wahl.
Realistisch kostet ein geschäftlich nutzbarer Tarif 7 bis 26 Euro im Monat. Die beworbenen 1-Euro-Preise gelten nur für die erste Laufzeit.
Serverstandort Deutschland bieten IONOS, STRATO und Jimdo. Das vereinfacht die Datenschutz-Dokumentation spürbar.
Kostenlose Tarife sind zum Ausprobieren gut und für Firmenauftritte ungeeignet: keine eigene Domain, Anbieterwerbung, begrenzte Funktionen.
Der wichtigste Punkt vor der Entscheidung: Kein Baukasten außer Webflow gibt dir deine Seite später heraus. Ein Wechsel bedeutet Neuaufbau.
Ab etwa 2.000 Euro einmalig bekommst du eine individuell umgesetzte Website inklusive Konzept und Texten - das entspricht rund fünf Jahren Baukasten-Gebühr.
Die 8 Baukästen im Direktvergleich
Die Preisspalte zeigt den regulären Monatspreis des kleinsten geschäftlich sinnvollen
Tarifs - also den Betrag, den du nach Ablauf der Einführungsaktion zahlst. Stand: 28. Juli 2026.
Alle Preise sind Brutto-Angaben der Anbieter für Privatkunden und können sich jederzeit ändern. Maßgeblich ist die
Preisliste des Anbieters zum Zeitpunkt deines Vertragsabschlusses.
Die Anbieter im Einzelnen
1
Onepage
Testsieger 2026
KI-gestützter Funnel- & Landingpage-Builder
Onepage ist ein intuitives, KI-gestütztes Website- und Landingpage-Tool, mit dem Agenturen, Coaches und kleine Unternehmen im Handumdrehen professionelle Seiten, Funnels und Linktrees erstellen - ohne komplizierte Technik. Vordefinierte, conversion-optimierte Templates für Berufsgruppen wie Anwälte oder Zahnärzte, eingebaute Formulare, CRM-Integration und SEO-Funktionen machen Onepage zur ersten Wahl für alle, die schneller online verkaufen wollen statt monatelang an einer Website zu basteln.
Stärken
Drag-and-Drop-Editor mit KI-Assistent
Conversion-orientierte Vorlagen für viele Branchen
Funnels, Landing Pages und Linktrees in einem Tool
Integriertes CRM zur Leadverwaltung
Zu beachten
–Auf Landingpages & Funnels fokussiert - kein klassischer Multi-Page-Builder
IONOS MyWebsite ist der Baukasten, den die meisten deutschen Vergleichstests derzeit vorn sehen - und das aus nachvollziehbaren Gründen: Der KI-Generator erstellt aus wenigen Angaben zur Branche eine vollständige Rohfassung samt Texten und Bildern, die du anschließend per Drag-and-drop anpasst. Dazu kommen Rechtstexte-Assistent, SEO-Assistent, Termin- und Formularbausteine sowie ein telefonisch erreichbarer Support in deutscher Sprache. Für Selbstständige und kleine Betriebe, die eine klassische Mehrseiten-Website mit Impressum, Leistungen und Kontakt brauchen, ist das die pragmatischste Kombination im Test.
Stärken
KI-Website-Generator inklusive Text- und Bildgenerator
Deutschsprachiger Support, auch telefonisch
Rechtstexte-Assistent und SEO-Assistent im Plus-Tarif
Domain im ersten Jahr enthalten, danach im Tarif kündbar
Zu beachten
–Der Aktionspreis von 1 €/Monat gilt nur 12 Monate, danach 18 €/Monat
–Designs wirken funktional, aber weniger eigenständig als bei Squarespace
–Kein Export in ein anderes System - der Wechsel bedeutet Neuaufbau
Passt zu: Selbstständige, Handwerk & lokale Betriebe, Gründer, Klassische Firmenwebsites.
ab 12 €/Monat · Business ab 18 €/Monat · Aktionspreise im ersten Jahr, Domain 1 Jahr inklusive
Wix gehört zu den weltweit beliebtesten Website-Baukästen und ist besonders für Einsteiger geeignet, die ohne Programmierkenntnisse eine professionelle Website erstellen wollen. Mit über 900 Vorlagen, einem intuitiven Drag-and-Drop-Editor und einer ganzen Reihe an E-Commerce-Tools deckt Wix vom privaten Blog bis zum kleinen Online-Shop fast alle Anwendungsfälle ab. Umfassende SEO-Funktionen und 24/7-Support runden das Paket ab.
Stärken
Riesige Auswahl an Designvorlagen
Sehr einfache Bedienung
Umfangreiche App-Marketplace-Integrationen
Robuste Shop-Funktionen in höheren Tarifen
Zu beachten
–Vorlage nach Veröffentlichung nicht mehr wechselbar
–Erweiterte Anpassungen schnell an Grenzen
Passt zu: Einsteiger, Kleine Shops, Restaurants & Cafés, Vereine.
ab 12 €/Monat · Business ab 28 €/Monat · Erstes Jahr oft rabattiert
STRATO ist die konsequent deutsche Antwort auf Wix und Co.: Betrieb und Rechenzentren liegen in Deutschland, die Auftragsverarbeitung ist damit unkompliziert, und die Domain bleibt dauerhaft im Tarif statt nur im ersten Jahr. Der Editor ist etwas nüchterner als bei den internationalen Anbietern, deckt aber alles ab, was eine Unternehmensseite braucht - inklusive KI-Website-Generator, SEO-Assistent und rankingCoach im Pro-Tarif. Wer Wert auf einen kurzen Rechtsweg und planbare Kosten legt, ist hier richtig.
Stärken
Server und Unternehmen in Deutschland
Domain dauerhaft im Tarif enthalten, nicht nur im ersten Jahr
KI-Website-Generator in allen Tarifen
Deutschsprachiger Support
Zu beachten
–Kein dauerhaft kostenloser Tarif
–Beim Monatstarif fallen 15 € Einrichtungsgebühr an
–Shop nur über die separate SmartWebshop-Erweiterung
Passt zu: Datenschutz-sensible Branchen, Vereine, Kleine Betriebe, Arzt- & Kanzleiseiten.
ab 7 €/Monat · Business ab 12 €/Monat · Aktion: erste 12 Monate ab 0 €, Domain dauerhaft inklusive
Preiseinstieg mit KI-Tools und 30 Tagen Geld-zurück
Hostinger hat sich in den vergangenen Jahren vom reinen Hoster zum ernstzunehmenden Baukasten-Anbieter entwickelt und landet in deutschen Tests regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Der Editor ist schnell, die Vorlagenauswahl mit über 300 Designs groß, und die KI-Werkzeuge reichen vom Logo- bis zum Blog-Generator. Der niedrige Einstiegspreis hat aber eine Bedingung: Er gilt nur bei 48 Monaten Vorauszahlung. Wer kürzer bucht oder verlängert, zahlt ein Vielfaches - dafür gibt es 30 Tage Geld-zurück-Garantie und eine 14-tägige Testphase ohne Zahlungsdaten.
Stärken
Sehr günstiger Einstieg bei langer Laufzeit
Über 300 responsive Vorlagen
KI-Werkzeuge für Text, Bild, Logo und Blog
Shop mit bis zu 1.000 Produkten ohne Transaktionsgebühren
Zu beachten
–Aktionspreis nur bei 48 Monaten Vorauszahlung
–Verlängerungspreis liegt beim Drei- bis Vierfachen
–Support ausschließlich per Chat, kein Telefon
Passt zu: Preisbewusste Gründer, Nebenprojekte, Kleine Shops, Blogs.
ab 9,99 €/Monat · Business ab 16,99 €/Monat · Aktionspreise ab 2,99 € nur bei 48 Monaten Laufzeit
Webflow richtet sich an Designer und Entwickler, die echte Pixel-Perfect-Kontrolle wollen - ohne tatsächlich Code zu schreiben. Hohe Designflexibilität, benutzerdefinierte Interaktionen, Animationen und ein leistungsstarkes CMS machen Webflow zur ersten Wahl für komplexe, inhaltsreiche Websites. E-Commerce ist in höherwertigen Tarifen verfügbar, erweiterte SEO-Kontrollen inklusive Zugriff auf eigenen Code-Embed gehören zum Standard.
Stärken
Vollständige Designkontrolle ohne Code
Eigene Animationen und Interaktionen
Leistungsstarkes CMS für content-reiche Seiten
Saubere, performante Ausgabe (gut für Core Web Vitals)
Zu beachten
–Steilere Lernkurve - nichts für absolute Einsteiger
–Höhere Tarife für E-Commerce notwendig
–Preise in US-Dollar
Passt zu: Designer, Agenturen, Content-reiche Marken-Sites, Startups mit Designanspruch.
ab 14 $/Monat · Business ab 39 $/Monat · E-Commerce-Tarife separat
Squarespace gilt seit Jahren als der Baukasten mit der besten Design-Qualität ab Werk. Wer Wert auf hochwertige Optik legt - Fotografen, Künstler, Restaurants, Boutique-Shops - bekommt hier preisgekrönte Templates, einen sauberen Editor und alles, was zur professionellen Website gehört, aus einer Hand. Schriftarten, Farben und Layouts lassen sich fein abstimmen, und die Bedienung bleibt trotz Funktionsfülle übersichtlich.
Jimdo ist ein Hamburger Unternehmen und einer der bekanntesten deutschen Website-Baukästen. Die Stärke: kompromisslose DSGVO-Konformität, Server in Deutschland, deutschsprachiger Support und faire Preise in Euro. Mit dem KI-Assistent Jimdo Dolphin entsteht in wenigen Klicks eine fertige Seite, die du anschließend in Ruhe anpassen kannst. Ideal für Kleinunternehmer, Selbstständige und Vereine, die eine solide Visitenkarten-Website mit gutem Gewissen wollen.
Stärken
Server und Unternehmen in Deutschland
DSGVO-konform mit fertigen Rechtstexten
Deutscher Support per Mail
KI-Assistent Jimdo Dolphin für schnellen Start
Zu beachten
–Designauswahl kleiner als bei Wix oder Squarespace
–Erweiterte Anpassungen schnell an Grenzen
–Shop-Funktionen einfacher als bei Wix
Passt zu: Kleinunternehmer, Selbstständige, Vereine, Deutsche Visitenkarten-Websites.
ab 9 €/Monat · Business ab 19 €/Monat · Faire Euro-Preise
2page ist ein Verzeichnis für Webdesignerinnen und Webdesigner. Wir verkaufen selbst keine Baukästen, sondern
vermitteln Anfragen an Studios und Freelancer. Dieser Vergleich existiert, weil ein großer Teil der Anfragen, die
über unseren Angebots-Kalkulator kommen, mit einem Baukasten günstiger und schneller gelöst wäre - und weil der
umgekehrte Fall genauso häufig ist.
Für die Bewertung haben wir jeden Anbieter mit demselben Szenario angesehen: eine Dienstleisterin mit fünf Seiten,
Kontaktformular, Terminhinweis, Impressum und einem kurzen Blog. Bewertet wurde in vier Kategorien:
Bedienung
30 %
Registrierung, Editor-Logik, Drag-and-drop, mobile Bearbeitung, KI-Einstieg.
Design
25 %
Zahl und Qualität der Vorlagen, Anpassungstiefe, wie eigenständig das Ergebnis wirkt.
Preis
25 %
Regulärer Monatspreis, nicht der Aktionspreis. Einrichtungsgebühr, Domain und Laufzeit fließen ein.
Zwei Dinge machen wir bewusst anders als die meisten Vergleiche: Erstens bewerten wir beim Kriterium Preis den
regulären Tarif, nicht den Aktionspreis - weil der Aktionspreis nach 12 bis 48 Monaten ausläuft und
die Website danach meistens noch steht. Zweitens fließt die Umzugsfähigkeit in die Bewertung ein,
weil ein nicht exportierbarer Auftritt eine langfristige Bindung ist, die selten mitgedacht wird.
Wo wir keine eigene Erhebung haben - etwa bei Bewertungszahlen aus Portalen - kennzeichnen wir das. Preisangaben
stammen von den Produktseiten der Anbieter und haben den Stand 28. Juli 2026.
Unsicher, ob Baukasten oder Webdesigner?
Beschreibe dein Projekt in vier Schritten. Du bekommst eine Preisspanne angezeigt und - wenn du willst -
kostenlose Angebote passender Webdesigner. Ohne Kosten, ohne Verpflichtung.
Ein Homepage-Baukasten ist eine Software, die im Browser läuft und alles bündelt, was eine Website zum Leben braucht:
Vorlagen, einen visuellen Editor, Hosting, SSL-Zertifikat, meist eine Domain und in fast allen Fällen inzwischen auch
einen KI-Generator, der aus wenigen Angaben eine erste Fassung erzeugt. Du zahlst monatlich und kümmerst dich weder um
Serverwartung noch um Sicherheitsupdates.
Der Begriff wird uneinheitlich verwendet. Streng genommen ist die Homepage nur die Startseite und die
Website der gesamte Auftritt. In der Praxis meinen Homepage-Baukasten und Website-Baukasten dasselbe
Produkt, und die Anbieter selbst wechseln zwischen beiden Bezeichnungen.
Wie sich Baukästen unterscheiden
Technisch trennen zwei Bauweisen das Feld. Sektionsbasierte Editoren wie bei IONOS, STRATO, Jimdo oder
Squarespace setzen die Seite aus vorgefertigten Blöcken zusammen. Das Ergebnis ist auf allen Bildschirmgrößen
verlässlich, die Gestaltungsfreiheit dafür begrenzt. Freie Editoren wie der Wix-Editor oder Webflow
erlauben pixelgenaue Platzierung - was mehr Kontrolle bedeutet, aber auch mehr Arbeit, weil du die mobile Ansicht
separat prüfen musst.
Die zweite Unterscheidung ist der Zweck. Klassische Baukästen zielen auf Mehrseiten-Websites. Werkzeuge wie Onepage
sind auf einzelne, konversionsstarke Seiten und Funnel ausgelegt - mit Formularen, CRM und Zahlungsanbindung, dafür
ohne die Struktur einer klassischen Firmenseite. Welcher Typ passt, entscheidet nicht der Preis, sondern das Ziel.
Änderungen jederzeit selbst möglich, ohne Dienstleister
Mobile Darstellung wird automatisch mitgeliefert
Dagegen spricht
–Die Seite gehört dir inhaltlich, aber nicht technisch: kein Export
–Monatliche Kosten laufen dauerhaft weiter
–Vorlagen sehen sich untereinander ähnlich
–Individuelle Funktionen und Schnittstellen stoßen an Grenzen
–Strategie, Texte und SEO bleiben deine Aufgabe
–Zeitaufwand wird regelmäßig unterschätzt
Der letzte Punkt ist der teuerste. Ein Baukasten löst das technische Problem vollständig - und das inhaltliche gar
nicht. Wer drei Wochenenden in Vorlagenauswahl investiert und danach Texte veröffentlicht, die niemand sucht, hat
nicht gespart, sondern nur anders bezahlt. Wie du ein tragfähiges Fundament legst, steht in unserer
SEO-Checkliste für neue Websites.
Was kostet ein Homepage-Baukasten wirklich?
Die Werbepreise auf den Anbieterseiten liegen zwischen null und vier Euro im Monat. Die Preise, mit denen du
tatsächlich rechnen musst, liegen zwischen 7 und 26 Euro. Der Unterschied ist die Laufzeit: Nach 12 bis 48 Monaten
springt der Tarif auf den regulären Betrag, und die Website steht zu diesem Zeitpunkt in aller Regel noch.
Über fünf Jahre gerechnet ergibt sich ein Bild, das die Entscheidung deutlich verändert:
Variante
Einmalig
Laufend
5 Jahre gesamt
Baukasten, günstiger Tarif
0 €
7 €/Monat
ca. 420 €
Baukasten, Business-Tarif
0 €
18 €/Monat
ca. 1.080 €
Freelancer-Website
800 – 2.500 €
15 €/Monat Hosting
ca. 1.700 – 3.400 €
Studio-Unternehmensseite
2.500 – 6.000 €
30 €/Monat Betreuung
ca. 4.300 – 7.800 €
Der günstige Baukasten-Tarif bleibt über fünf Jahre die klar billigste Variante - aber du bringst die Arbeitszeit
selbst ein. Beim Business-Tarif liegt der Abstand zu einer Freelancer-Website schon bei unter tausend Euro, und in
diesem Betrag steckt bei der Freelancer-Variante eine Leistung, die kein Baukasten liefert: Konzept, Texte,
Bildauswahl und die Übergabe der Dateien. Ausführlich haben wir das im Ratgeber
Was kostet eine Website aufgeschlüsselt.
Der Verlängerungspreis-Check
Kein anderer Posten kostet Baukasten-Kundinnen und -Kunden so verlässlich Geld wie der Sprung vom Aktions- auf den
Verlängerungspreis. Hier steht beides nebeneinander, jeweils für denselben Tarif.
Anbieter
Tarif
Aktionspreis
Danach
Onepage
Starter
14 Tage kostenlos
19 €/Monat
IONOS MyWebsite
Plus
1 €/Monat für 12 Monate
18 €/Monat
Wix
Core
erstes Jahr rabattiert
ca. 26 €/Monat
STRATO
Plus (12 Monate)
1 €/Monat
12 €/Monat
Hostinger
Business
3,99 €/Monat (48 Monate)
16,99 €/Monat
Webflow
Basic
keine Aktion
ca. 14 $/Monat
Squarespace
Business
14 Tage kostenlos
ca. 17 €/Monat
Jimdo
Grow
keine Dauer-Aktion
ca. 18 €/Monat
Drei Konsequenzen daraus. Erstens: Setz dir eine Erinnerung auf das Ende der Aktionslaufzeit, nicht auf das
Kündigungsdatum - dazwischen liegen oft mehrere Monate zum vollen Preis. Zweitens: Prüfe, ob die enthaltene Domain
dauerhaft im Tarif bleibt oder nur im ersten Jahr; STRATO ist hier der einzige Anbieter im Test mit dauerhaftem
Einschluss. Drittens: Achte auf Einrichtungsgebühren, die nur bei kurzer Laufzeit anfallen - bei STRATO sind das
15 Euro im Monatstarif.
Kostenlose Baukästen: wann sie reichen
Dauerhaft kostenlose Tarife gibt es bei IONOS, Wix, Jimdo und Webflow. Sie unterscheiden sich im Detail, teilen aber
drei Einschränkungen, die für einen geschäftlichen Auftritt entscheidend sind:
Keine eigene Domain. Die Adresse lautet dann meinefirma.wixsite.com oder ähnlich - das liest sich für Kundschaft wie ein Provisorium.
Anbieterwerbung auf deiner Seite. Bei Wix und Jimdo sichtbar eingeblendet.
Begrenzte Funktionen. Kein oder eingeschränkter Shop, wenig Speicher, keine professionellen Analysewerkzeuge.
Sinnvoll sind kostenlose Tarife trotzdem - als Testphase. Bau deine Seite im Gratis-Tarif auf, prüfe, ob der Editor zu
dir passt, und schalte erst dann auf einen Bezahltarif um, wenn die Inhalte stehen. Für Vereine, private Projekte und
Seiten ohne Geschäftszweck kann der kostenlose Tarif dauerhaft ausreichen. Sobald du damit Umsatz erwirtschaftest,
brauchst du ohnehin ein rechtssicheres Impressum, eine eigene Domain und einen Bezahltarif.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
1
Wer ist Domain-Inhaber?
Prüfe im Vertrag, ob du oder deine Firma als Inhaber eingetragen wirst. Steht dort der Anbieter, gehört die Domain formal nicht dir - und ein späterer Umzug wird zäh.
2
Serverstandort und Auftragsverarbeitung
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist bei jedem Anbieter Pflicht und meist automatisch Teil der AGB. Mit Servern in Deutschland (IONOS, STRATO, Jimdo) ist die Dokumentation einfacher, weil die Drittlandübermittlung entfällt.
3
Rechtstexte, aber ohne falsche Sicherheit
Rechtstexte-Assistenten liefern eine brauchbare Grundlage für Impressum und Datenschutzerklärung. Für regulierte Berufe - Heilberufe, Rechtsanwaltschaft, Steuerberatung - ersetzt das keine fachliche Prüfung.
4
Barrierefreiheit
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Online-Shops und Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr. Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Kein Baukasten macht deine Seite automatisch barrierefrei.
5
SEO-Grundausstattung
Meta-Titel, Meta-Beschreibung, sprechende URLs, Alternativtexte für Bilder, eine Sitemap und die Anbindung an Search Console und Analytics sollten ohne Aufpreis möglich sein. Bei allen acht Anbietern im Test ist das der Fall.
6
Mehrsprachigkeit
Wenn eine zweite Sprache absehbar ist, prüfe sie vor dem Vertrag. Nachträglich umzustellen ist bei den meisten Baukästen aufwendiger als von Anfang an mitgedacht.
7
Support in deiner Sprache
Wix, IONOS, STRATO, Jimdo und Hostinger bieten deutschsprachigen Support. Bei Squarespace und Webflow läuft er auf Englisch - für viele kein Problem, im Störungsfall aber ein Zeitfaktor.
8
Testphase nutzen, bevor du zahlst
Bau im Test eine echte Seite mit deinen Texten und Bildern, nicht die Demo-Vorlage. Erst dann merkst du, ob der Editor zu deiner Arbeitsweise passt.
Die Hinweise zu Rechtsthemen sind eine redaktionelle Einordnung und ersetzen keine Rechtsberatung.
Der Umzugstest: Was passiert, wenn du wechseln willst?
Diese Frage stellt kaum jemand vor dem Vertragsabschluss - und fast jeder danach. Die Antwort ist bei allen Anbietern
unbequemer, als man erwartet.
Onepage
Kein Export der Seiten als portables Format - der Inhalt muss beim Wechsel neu aufgebaut werden.
IONOS MyWebsite
Kein vollwertiger Export. Domain und Inhalte lassen sich mitnehmen, die Seite selbst nicht.
Wix
Nur Blogbeiträge lassen sich exportieren. Design und Seitenstruktur bleiben bei Wix.
STRATO
Kein Seiten-Export. Die Domain lässt sich per Auth-Code jederzeit zu einem anderen Anbieter umziehen.
Hostinger
Kein Export der Baukasten-Seite. Wer später zu WordPress will, baut neu auf - Hostinger bietet das Hosting dafür aber selbst an.
Webflow
Einziger Anbieter im Test mit echtem Code-Export (HTML/CSS/JS) - dafür ohne CMS-Inhalte.
Squarespace
Export als WordPress-XML möglich, überträgt aber nur Inhalte - kein Design.
Jimdo
Kein Export der Seite. Für den Wechsel bleibt nur der Neuaufbau, die Domain zieht per Auth-Code um.
Praktisch heißt das: Deine Inhalte gehören dir, die technische Umsetzung nicht. Wer einen Wechsel einkalkuliert,
sollte drei Dinge von Anfang an tun. Texte außerhalb des Baukastens pflegen, etwa in einem Dokument. Originalbilder
getrennt sichern statt nur in der Medienbibliothek. Und die Domain auf den eigenen Namen registrieren, damit der
Umzug später nur ein Auth-Code ist statt einer Verhandlung.
Wenn ein späterer Umzug wahrscheinlich ist - etwa weil Wachstum absehbar ist - lohnt es sich, die Frage vorher zu
stellen statt hinterher. Unsere Relaunch-Checkliste zeigt, welche
Schritte dabei die Rankings retten.
Baukasten, WordPress oder Webdesigner?
Kriterium
Baukasten
WordPress
Webdesigner
Startkosten
0 €
50 – 300 € Setup
800 – 6.000 €
Laufende Kosten
7 – 26 €/Monat
10 – 40 €/Monat
0 – 150 €/Monat
Zeit bis online
Stunden bis Tage
Tage bis Wochen
2 – 8 Wochen
Eigener Aufwand
hoch
hoch
gering
Gestaltungsfreiheit
begrenzt
hoch
vollständig
Exportierbar
nein (außer Webflow)
ja, vollständig
ja, vollständig
Texte & Strategie
musst du liefern
musst du liefern
meist enthalten
Passt für
5 – 10 Seiten, klarer Umfang
Blog, Wachstum, Erweiterungen
geschäftskritische Auftritte
Eine brauchbare Faustregel: Solange du die Website als Visitenkarte brauchst - jemand sucht deinen Namen und
will Kontaktdaten, Leistungen und einen seriösen Eindruck - ist der Baukasten die richtige Wahl. Sobald die Website
als Vertriebskanal arbeiten soll, also fremde Menschen über Suchmaschinen finden und zu Anfragen werden,
verschiebt sich der Engpass von der Technik zur Substanz. Und die liefert kein Editor.
Die Zwischenstufe wird oft übersehen: Ein Webdesigner baut die Basis mit Konzept und Texten, du pflegst sie danach
selbst weiter. Die Unterschiede im Detail stehen im Ratgeber
Webdesigner oder Baukasten, die Auswahlkriterien in
Einen guten Webdesigner erkennen.
Empfehlung nach Zielgruppe
Handwerksbetrieb oder lokaler Dienstleister
IONOS MyWebsite oder STRATO
Fünf bis acht Seiten, Kontaktformular, Anfahrt, Impressum. Beide bringen deutschen Support und Rechtstexte mit - das spart die Rückfrage beim Anwalt.
Coach, Berater oder Trainer mit Angebot
Onepage
Hier zählt nicht die Seitenzahl, sondern die Conversion. Funnel, Formular und CRM in einem Tool schlagen eine klassische Mehrseiten-Website.
Fotografin, Designer, kreatives Portfolio
Squarespace oder Webflow
Squarespace, wenn das Ergebnis schnell gut aussehen soll. Webflow, wenn du Layout und Interaktionen wirklich selbst kontrollieren willst.
Verein, Initiative, kleines Budget
Jimdo oder der kostenlose IONOS-Tarif
Für eine Seite mit Terminen, Kontakt und ein paar Bildern reicht das aus. Ab dem Moment, in dem Spenden oder Mitgliedsanträge laufen sollen, wird ein Bezahltarif nötig.
Erste Produkte online verkaufen
Wix oder Hostinger
Beide bringen einen vollwertigen Shop mit. Wix ist im Editor komfortabler, Hostinger deutlich günstiger, wenn du lange Laufzeiten akzeptierst.
Website ist geschäftskritisch
Webdesigner statt Baukasten
Sobald die Website Umsatz bringen soll, sind Strategie, Texte und technisches SEO die Engpässe - nicht der Editor. Dann lohnt sich professionelle Umsetzung.
Häufige Fragen zu Homepage-Baukästen
Was ist ein Homepage-Baukasten?
Ein Homepage-Baukasten ist ein Online-Werkzeug, mit dem du eine Website ohne Programmierkenntnisse zusammenstellst. Vorlagen, Editor, Hosting, SSL-Zertifikat und meist auch die Domain kommen aus einer Hand. Du bearbeitest die Seite per Drag-and-drop direkt im Browser und bezahlst dafür eine monatliche Gebühr.
Was kostet ein Homepage-Baukasten pro Monat?
Die regulären Tarife für eine geschäftlich nutzbare Website liegen zwischen 7 und 26 Euro im Monat. Aktionspreise von 1 bis 4 Euro gelten meist nur für die erste Laufzeit von 12 bis 48 Monaten. Rechne deshalb immer mit dem Verlängerungspreis, nicht mit dem Werbepreis.
Gibt es einen wirklich kostenlosen Homepage-Baukasten?
Ja, unter anderem bei IONOS, Wix, Jimdo und Webflow. Alle kostenlosen Tarife haben aber dieselben drei Einschränkungen: keine eigene Domain, Anbieterwerbung auf der Seite und begrenzte Funktionen. Für eine geschäftliche Website ist das keine Option, weil eine Adresse wie meinefirma.wixsite.com unseriös wirkt.
Ist ein Homepage-Baukasten gut für SEO?
Die technische Basis ist bei allen großen Anbietern inzwischen solide: Meta-Titel, Beschreibungen, saubere URLs, mobile Optimierung und SSL sind Standard. Die Grenzen liegen woanders - bei der Ladezeit, bei strukturierten Daten und vor allem beim Inhalt. Rankings entstehen durch Texte, die eine Frage besser beantworten als die Konkurrenz, nicht durch die Wahl des Baukastens.
Kann ich mit einem Homepage-Baukasten einen Online-Shop betreiben?
Für bis zu ein paar hundert Produkte ja. Wix, Hostinger, Squarespace und Webflow bringen vollwertige Shop-Funktionen mit Zahlungsanbindung mit. Bei IONOS läuft der Shop über eine Ecwid-Anbindung, bei STRATO über die separate SmartWebshop-Erweiterung. Für größere Sortimente, komplexe Versandregeln oder Warenwirtschafts-Anbindung ist eine echte Shop-Software die bessere Wahl.
Kann ich meine eigene Domain verwenden?
Ja, in allen Bezahltarifen. Meist ist eine Domain im ersten Jahr enthalten, bei STRATO dauerhaft. Achte darauf, wer als Domain-Inhaber eingetragen wird: Steht dort der Anbieter statt du oder deine Firma, wird der spätere Umzug unnötig kompliziert.
Ist ein Homepage-Baukasten DSGVO-konform?
Die Baukästen liefern die Voraussetzungen - SSL, Auftragsverarbeitungsvertrag, teils Rechtstexte-Assistenten. Verantwortlich für Datenschutzerklärung, Impressum, Cookie-Banner und die eingebundenen Dienste bleibst aber du. Bei Anbietern mit Serverstandort Deutschland (IONOS, STRATO, Jimdo) ist die Dokumentation am unkompliziertesten.
Muss meine Website barrierefrei sein?
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Es betrifft unter anderem Online-Shops und Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Kein Baukasten liefert Barrierefreiheit automatisch mit - Kontraste, Alternativtexte und Tastaturbedienbarkeit musst du selbst prüfen.
Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Website?
Streng genommen ist die Homepage nur die Startseite, die Website der gesamte Auftritt. Im deutschen Sprachgebrauch werden beide Begriffe längst synonym verwendet, und die Anbieter nennen ihre Produkte entsprechend Homepage-Baukasten oder Website-Baukasten. Gemeint ist dasselbe.
Homepage-Baukasten oder WordPress?
Der Baukasten ist schneller startklar und nimmt dir Updates, Hosting und Sicherheit ab. WordPress ist offener, hat ein riesiges Erweiterungs-Ökosystem und lässt sich vollständig exportieren - kostet dafür aber laufende Pflege. Faustregel: Bis etwa zehn Seiten ohne Sonderanforderungen ist der Baukasten die pragmatischere Wahl. Sobald Schnittstellen, Mehrsprachigkeit oder eigene Funktionen dazukommen, wird WordPress oder eine individuelle Umsetzung günstiger.
Kann ich meine Baukasten-Website später umziehen?
Nur eingeschränkt. Kein Anbieter außer Webflow gibt dir den fertigen Code heraus. Squarespace exportiert Inhalte als WordPress-XML, Wix nur die Blogbeiträge. Praktisch bedeutet ein Wechsel: Domain per Auth-Code mitnehmen, Texte und Bilder sichern, Seite neu aufbauen. Wer das von Anfang an einplant, verliert später weniger Zeit.
Wann lohnt sich ein Webdesigner statt eines Baukastens?
Sobald die Website messbar Umsatz bringen soll. Ein Baukasten löst das technische Problem, aber nicht das strategische: Wer ist die Zielgruppe, welche Suchanfragen sollen dich finden, welche Texte überzeugen. Eine Freelancer-Website beginnt bei etwa 800 bis 2.500 Euro einmalig - das entspricht rund zwei bis sieben Jahren Baukasten-Gebühr, dafür mit Konzept, Texten und Übergabe der Dateien.
Fazit
Onepage bleibt unser Testsieger für den Fall, der die meisten Anfragen bei uns
auslöst: Du willst nicht in erster Linie eine Website, du willst Anfragen. KI-Editor, Funnel, Formulare und CRM in
einem Werkzeug sind dafür die kürzeste Strecke.
Onepage kostenlos testen →
Brauchst du dagegen eine klassische Mehrseiten-Website mit Leistungen, Team, Referenzen und Kontakt, ist
IONOS MyWebsite die pragmatischere Wahl: deutscher Support, Rechtstexte-Assistent,
Serverstandort Deutschland. Wer den Datenschutz-Nachweis besonders schlank halten will, nimmt
STRATO; wer vor allem auf den Preis schaut und lange Laufzeiten akzeptiert,
Hostinger.
Und wenn dein Auftritt individuell und geschäftskritisch ist, ist ein
professioneller Webdesigner die bessere Investition - über fünf
Jahre gerechnet ist der Abstand kleiner, als er auf den ersten Blick aussieht.
Doch lieber jemanden beauftragen?
Vier Schritte, eine Preisspanne und kostenlose Angebote passender Webdesigner aus deiner Region.