Was kostet Website-Wartung? Die laufenden Kosten im Überblick
Die Erstellung ist bezahlt - und dann? Viele Auftraggeber unterschätzen die laufenden Kosten einer Website oder zahlen umgekehrt für Wartungspakete, die sie nicht brauchen. Hier sind die realistischen Zahlen.
Eine Website verursacht nach dem Go-Live zwei Arten von Kosten: unvermeidbare Grundkosten (Domain, Hosting) und variable Kosten für Technik-Pflege und Inhalte. Wie hoch die zweite Kategorie ausfällt, hängt fast vollständig von der technischen Basis ab - und genau dort lohnt sich der Blick vor der Beauftragung.
Die Kostenposten im Einzelnen
Was kostet ein Wartungsvertrag beim Webdesigner?
Übliche Pakete liegen zwischen 30 und 150 Euro pro Monat, je nach Umfang. Ein solides Basis-Paket sollte enthalten: regelmäßige Updates von CMS und Plugins, automatische Backups mit Wiederherstellungs-Test, Sicherheits-Monitoring und eine definierte Reaktionszeit bei Ausfällen. Teurere Pakete enthalten zusätzlich ein monatliches Stundenkontingent für Inhaltsänderungen. Rechne nach: Wenn du nur zweimal im Jahr einen Text änderst, ist ein Stundensatz auf Abruf günstiger als ein Pflege-Kontingent, das ungenutzt verfällt.
Warum WordPress-Websites teurer im Unterhalt sind
WordPress und ähnliche CMS führen eine Datenbank und Dutzende Plugins mit, die laufend Sicherheitsupdates brauchen - ungepflegte Installationen sind das häufigste Einfallstor für gehackte Firmen-Websites. Diese Pflege kostet entweder deine Zeit oder die des Dienstleisters. Statisch generierte Websites (ohne Datenbank und Plugins) haben diese Angriffsfläche nicht und kommen im Unterhalt oft mit Domain- und Hosting-Kosten aus. Dafür brauchst du für Inhaltsänderungen je nach Setup den Webdesigner. Welche Basis für dich passt, gehört ins Erstgespräch - und ins Briefing.
Wo du sparen kannst - und wo nicht
- Sparen ok: Überdimensioniertes Hosting ("Performance-Server" für eine 5-Seiten-Website), ungenutzte Pflege-Kontingente, Bezahl-SSL ohne Grund.
- Nicht sparen: Backups und Sicherheitsupdates. Eine gehackte Website kostet mit Bereinigung, Ausfallzeit und Reputationsschaden ein Vielfaches jedes Wartungsvertrags.
- Genau hinsehen: Miet-Websites ("Website ab 49 €/Monat"). Über vier Jahre gerechnet zahlst du oft mehr als für Kauf plus Wartung - und am Vertragsende gehört dir nichts. Mehr dazu im Ratgeber Webdesign-Vertrag.
Laufende Kosten von Anfang an mitdenken
Frag jeden Anbieter schon im Angebot nach den Folgekosten: Was kostet das Hosting, was der Wartungsvertrag, was eine Änderungsstunde? Seriöse Webdesigner beantworten das transparent - es ist eines der Kriterien im 2page-Score. Einen Überblick über die einmaligen Erstellungskosten gibt der Artikel Was kostet eine professionelle Website?, und passende Anbieter mit transparenten Konditionen findest du im Verzeichnis oder über den Angebots-Funnel.
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