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Kosten Aktualisiert 07. Juli 2026 · 7 Min.

Was kostet Website-Wartung? Die laufenden Kosten im Überblick

Die Erstellung ist bezahlt - und dann? Viele Auftraggeber unterschätzen die laufenden Kosten einer Website oder zahlen umgekehrt für Wartungspakete, die sie nicht brauchen. Hier sind die realistischen Zahlen.

Eine Website verursacht nach dem Go-Live zwei Arten von Kosten: unvermeidbare Grundkosten (Domain, Hosting) und variable Kosten für Technik-Pflege und Inhalte. Wie hoch die zweite Kategorie ausfällt, hängt fast vollständig von der technischen Basis ab - und genau dort lohnt sich der Blick vor der Beauftragung.

Die Kostenposten im Einzelnen

Domain 10-30 € / Jahr
Die .de-Domain ist günstig; Sonderendungen und Mehrfach-Domains kosten mehr.
Hosting 5-50 € / Monat
Shared Hosting reicht für die meisten Firmen-Websites. Shops und besucherstarke Seiten brauchen mehr Leistung.
SSL-Zertifikat 0-100 € / Jahr
Bei den meisten Hostern inzwischen kostenlos enthalten (Let's Encrypt). Bezahl-Zertifikate sind selten nötig.
CMS- & Plugin-Updates 20-80 € / Monat
Der größte Posten bei WordPress & Co.: Sicherheitsupdates, Kompatibilitätstests, Backups. Entfällt weitgehend bei statischen Websites.
Inhaltspflege nach Aufwand
Texte ändern, News einstellen, Bilder tauschen - je nach Vereinbarung im Wartungsvertrag enthalten oder pro Stunde (60-120 €).
Rechtstexte 0-15 € / Monat
Impressum und Datenschutzerklärung müssen aktuell bleiben - per Anwalt, Generator-Abo oder Eigenpflege.

Was kostet ein Wartungsvertrag beim Webdesigner?

Übliche Pakete liegen zwischen 30 und 150 Euro pro Monat, je nach Umfang. Ein solides Basis-Paket sollte enthalten: regelmäßige Updates von CMS und Plugins, automatische Backups mit Wiederherstellungs-Test, Sicherheits-Monitoring und eine definierte Reaktionszeit bei Ausfällen. Teurere Pakete enthalten zusätzlich ein monatliches Stundenkontingent für Inhaltsänderungen. Rechne nach: Wenn du nur zweimal im Jahr einen Text änderst, ist ein Stundensatz auf Abruf günstiger als ein Pflege-Kontingent, das ungenutzt verfällt.

Warum WordPress-Websites teurer im Unterhalt sind

WordPress und ähnliche CMS führen eine Datenbank und Dutzende Plugins mit, die laufend Sicherheitsupdates brauchen - ungepflegte Installationen sind das häufigste Einfallstor für gehackte Firmen-Websites. Diese Pflege kostet entweder deine Zeit oder die des Dienstleisters. Statisch generierte Websites (ohne Datenbank und Plugins) haben diese Angriffsfläche nicht und kommen im Unterhalt oft mit Domain- und Hosting-Kosten aus. Dafür brauchst du für Inhaltsänderungen je nach Setup den Webdesigner. Welche Basis für dich passt, gehört ins Erstgespräch - und ins Briefing.

Wo du sparen kannst - und wo nicht

  • Sparen ok: Überdimensioniertes Hosting ("Performance-Server" für eine 5-Seiten-Website), ungenutzte Pflege-Kontingente, Bezahl-SSL ohne Grund.
  • Nicht sparen: Backups und Sicherheitsupdates. Eine gehackte Website kostet mit Bereinigung, Ausfallzeit und Reputationsschaden ein Vielfaches jedes Wartungsvertrags.
  • Genau hinsehen: Miet-Websites ("Website ab 49 €/Monat"). Über vier Jahre gerechnet zahlst du oft mehr als für Kauf plus Wartung - und am Vertragsende gehört dir nichts. Mehr dazu im Ratgeber Webdesign-Vertrag.

Laufende Kosten von Anfang an mitdenken

Frag jeden Anbieter schon im Angebot nach den Folgekosten: Was kostet das Hosting, was der Wartungsvertrag, was eine Änderungsstunde? Seriöse Webdesigner beantworten das transparent - es ist eines der Kriterien im 2page-Score. Einen Überblick über die einmaligen Erstellungskosten gibt der Artikel Was kostet eine professionelle Website?, und passende Anbieter mit transparenten Konditionen findest du im Verzeichnis oder über den Angebots-Funnel.

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